Für die Wochenend-Ausgabe des Handelblatts hat Julia Beil ein Interview mit Vera Starker zu ihrem neuem Buch Stop Bullshit Work und Produktivität geführt. „Teure Störung im Arbeitssystem“ heißt in der Printausgabe und „Dieses Problem bremst jede Transformation aus“ im E-Paper, denn 114 Milliarden Euro kostet es deutsche Unternehmen jährlich, dass ihre Büroarbeiter nicht so produktiv sind, wie sie sein könnten, wie die NWI in ihrer Studie Kosten von Arbeitsunterbrechungen für deutsche Unternehmen aus dem Jahr 2022 belegt. Starkers neues Buch Stop Bullshit Work beruht auf der aktuellen NWI Studie Konzentriertes Arbeiten als Aufgabe der Organisation? Eine Prä-Post-Studie zur Implementierung von Fokuszeit in deutschen Unternehmen, die beweist, dass nicht das Verhalten Einzelner im Unternehmen darüber entscheidet, ob Führungskräfte und Mitarbeitende konzentriert produktiv sein können, sondern dass es eine systemische Frage der Arbeitsgestaltung und -kultur auf allen Hierarchieebenen ist.
Denn wenn ständige Erreichbarkeit wichtiger ist als fokussiertes Arbeiten, die eigentlich wertschöpfende Arbeit von irrelevanten Meetings und permanenten Unterbrechungen auf zu vielen Kommunikationskanälen gestört wird und das Unternehmen als Ganzes versucht, zu viele Projekte parallel zu stemmen, entsteht organisationales Multitasking. Das aktiviert die Stressmuster der Organisation, und es geht nicht nur der Überblick verloren, sondern auch Produktivität und Innovationskraft nehmen ab. Und spätestens dann wird beschäftigt sein mit produktiv sein verwechselt, und das führt zu noch mehr Bullshit Work – mit negativen Folgen für alle.
Das komplette Interview findet sich unter diesem Link, und das Buch Stop Bullshit Work ist portofrei direkt vom Verlag hier erhältlich.
